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Informationen für Patienten

ATN Patienten

Sehr geehrter Patient, sehr geehrte Patientin,

viele Operationen können inzwischen ambulant vorgenommen werden, so dass für diese kein stationärer Aufenthalt mehr erforderlich ist. Die medizinische Versorgung und Betreuung findet damit in einer komfortablen, persönlichen und angenehmen Atmosphäre statt.

Diese Seiten sollen Ihnen ermöglichen, sich vorab über die Narkose Ihres geplanten medizinischen Eingriffs zu informieren.

Anästhesieverfahrenzurück zur Übersicht

Wichtiger Hinweis

Jedes beschriebene Narkoseverfahren wird grundsätzlich individuell auf den Patienten und den geplanten operativen Eingriff abgestimmt, so dass immer das für Sie optimale Vorgehen gewählt wird.

Regionalanästhesie

IntraVenöse RegionalanasthesieBei diesem speziellen Anasthesieverfahren, das besonders für Operationen an Händen oder Füßen geeignet ist, bekommen Sie zwei Infusionszugänge gelegt, einen an dem zu operierenden Arm oder Bein und einen weiteren als Venenweg für die Infusion. Danach wird mit einer elastischen Wickelbinde das oberflächliche Blut aus der zu operierenden Gliedmaße ausgestrichen und anschließend eine vorher angelegte Manschette aufgepumpt, so dass die Gliedmaße vom normalen Blutfluss getrennt wird. Über den Venenzugang wird dann ein örtliches Betäubungsmittel gespritzt, welches innerhalb von etwa zehn Minuten das Schmerzempfinden ausschaltet.


Plexusanästhesie
(am Beispiel des Arms)
Dieses Verfahren eignet sich für Eingriffe, die an den Armen und an der Hand durchgeführt werden sollen. Dazu werden die Nerven, die in den Arm ziehen, mit einer speziellen Elektrode aufgesucht. Durch die Umspritzung mit einem lokalen Betäubungsmittel wird für die Dauer von mindestens zwei Stunden eine Schmerzausschaltung erreicht.


Spinalanästhesie
(am Beispiel des Arms)
Bei der Spinalanästhesie wird ein örtliches Betäubungsmittel in die Flüssigkeit gespritzt, die das Rückenmark umspült. So kann sich das Betäubungsmittel an denjenigen Nervenwurzeln anlagern, die für die Empfindungen im Bereich unterhalb der Injektionsstelle zuständig sind. Damit ist dieses Verfahren besonders für Operationen unterhalb der Nabelregion und an den Beinen geeignet. Auch bei diesem Narkoseverfahren wird eine Wirkdauer von mindestens zwei Stunden erreicht.


PeriduralanästhesieDieses Verfahren ähnelt der Spinalanästhesie, hierbei werden die Wurzeln der Rückenmarksnerven außerhalb des flüssigkeitsgefüllten Raumes um das Rückenmark herum betäubt. Die Periduralanästhesie ist vielfach bekannt als Schmerztherapie unter der Geburt.

Überörtliche Gemeinschaftspraxis

Lübeck

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